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Grußwort des Bürgermeisters |
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Dießener Tafel
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitarbeiter der Dießener Tafel,
die Dießener Tafel ist seit ihrer Eröffnung am 29. November 2006 zu einer festen Einrichtung in unserem Ort geworden. Die Idee, die hinter dieser sozialen Einrichtung steht, hat sich nicht nur in Dießen bewährt. Viele Tafeln sind entstanden und sind ein Zeichen von echter Solidarität und gelebtem Bürgersinn geworden. Und sie sind auch ein besonderes Zeichen für die vielfach zitierte Wegwerfgesellschaft. Nicht wenige Mitbürger müssen sich keine Gedanken über eine gesicherte Versorgung mit dem Notwendigsten machen und verhalten sich auch dementsprechend. Dieser Wohlstandserscheinung wirken die Tafeln entgegen.
Eine stetig steigende Nachfrage zeigt uns allen, wie wichtig die Tafeln geworden sind. Schließlich geht bei den Tafeln nicht nur um eine Weitergabe von Gütern des täglichen Bedarfs, sondern sie sind auch zu einem Anlaufpunkt für allgemeine soziale Anliegen geworden und sie stellen ein besonderes Netzwerk gegenseitiger Hilfeleistung und Unterstützung dar.
Ich danke Frau Sämmer und allen ehrenamtlichen Helfern, die seit der Eröffnung mit Unterstützung der Einzelhandelsgeschäfte und Großmärkte in die Lage versetzt wurden, Lebensmittel und andere bedarfsnotwendige Gegenstände an die berechtigten Empfänger weiterzugeben. In meinen Dank beziehe ich auch die AWO Dießen mit ein, die von Anfang an die notwendigen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Und mit meinem Dank verbinde ich den Wunsch nach einem Fortbestand der Tafel, nach Kontinuität in den Reihen der vielen Helfer, nach einem weiterhin unfallfreien Verlauf der ehrenamtlichen Arbeit, nach Zufriedenheit bei den Nutzern der Tafel und schließlich habe ich auch den vermessenen Wunsch, dass unsere Gesellschaft eine Entwicklung nimmt, die eines fernen Tages den Betrieb einer Tafel entbehrlich macht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Herbert Kirsch
Erster Bürgermeister
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